She’s a faker

Da ich gerade erst mit DEM zusammen ziehe und vorher viele WG Erfahrngen gemacht habe, interessiert es mich schon, wie es wohl Beziehungstechnisch weiter geht. Ich denke, dass ein Zusammenzug von zwei liebenden, sich sehr nah stehenden Menschen, die sowieso jeden Abend den Wunsch haben nebeneinander einzuschlafen, unter einem Guten Stern steht.
Aber es geht auch anders. Thematisch hat sich der Musiker Pjtr Kaufmann in diesem Lied damit beschäftigt:

She’s a faker – Pjtr Kaufmann

Einer Liebt, der andere betrügt…shes a faker. Und dann wohnt man zusammen…wie kommt man aus sowas raus?

Mein Tipp: Wenn man zusammen wohnt,  setzt man sich direkt auseinander mit Gefühlsdifferenzen. Auch, wenn es hart klingt, aber ich denke, dass man in einer Partnerschaft (und auch in Wohngemeinschaften) durch weniger Freiräume mehr Freiheit erlangt.  Damit meine ich ganz praktisch, dass in der Beziehung von DEM und mir nichts unausdiskutiert beliebt. Wenn der eine merkt, dass der andere ein schlechtes Gefühl hat, dann wird so lange gesprochen (auch auf die knallharte erhliche Tour, aber bitte ohne beleidigend zu werden), bis man einen Lösungsansatz für das Problem gefunden hat.
Wenn einer dann irgendwann anfängt zu lügen (meistens ja sich selbst zu belügen), dann merkt der andere das sowieso, ganz à la „she’s a faker“ Und das sollte niemals Gegenstand einer Beziehung sein: die Lüge, das Vormachen, das Abstand nehmen um sich nicht rechtfertigen müssen. Damit meine ich, dass durch bewusste Konfrontation, die auch nicht immer Spaß macht und einem die Freiheit nimmt alleine über Probleme nachzudenken, das Problem erst überhaupt gelöst werden kann. Denn wir wohnen hier alle auf der Welt zusammen. Auf der Erde meine ich damit. Vielleicht wohnst Du ja alleine in einer schönen Wohnung, aber dann ist es nicht weniger wichtig die unmittelbare Umwelt zu akzeptieren, bzw. sich selbst einen Meinung zu bilden wer man ist, wie man sich dort verortet und dementsprechend handelt.

Und das finde ich in einer Wohnung, die man mit dem Partner teilt essentiell. Das finde ich im Job essentiell und im Freundeskreis.

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2 Kommentare on “She’s a faker”

  1. Wiebke sagt:

    und wo ist die Umfrage zu finden?


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