ich bin…

EIN NEUER BLOG:

 

…eine Schreiberin, eine Musikerin. Ein intellektuelles Einhorn, dessen Glanz seit der Pubertät verblasste. Um mich wieder zu polieren, schreibe ich weiter und veröffentliche hier seit 2016 literarische Texte.

Ich schrieb im Jahre 2011 einen Blog über das Wohnen in einem Hochhaus. Der Umzug in ein anderes Hochhaus brachte mich zwei Jahre später immer noch nicht dazu (wie eigentlich vorgehabt) über die Menschen in dem Block zu schreiben. Darum bin ich in die Schanze gezogen. Ja, nach Hamburg. In einen Altbau. Denn das ist, wo ich eigentlich sein wollte. Die ganze Zeit. Bis ich diese absolute These selbst widerlegt haben werde, glauben wir einfach alle an den aktuellen Untertitel “Zu Hause in der Schanze” und lassen uns von Kiez-Gossip und Gedanken rund um die Atmosphäre, die dieses Wohnen bei mir auslöst, verführen.

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Schanzeneinhorn

Ja meine lieben Freunde, das neue Head-Design ist übrigens ein selbstgemachtes Einhorn (nicht von mir. Für jegliche Content Infos und Wunscheinhörner bitte mich kontaktieren und ich spreche mal mit dem Urheber, ob er sich zu erkennen geben will, …diese Person von öffentlichem Interesse). So laufe ich herum. Hier. In der Schanze. Oder besser gesagt: ich fliege so herum. Ich habe mir auf meine Arschbacke einen Totenkopf tattoowieren lassen. Und danach färbte ich mir die Haare rosa. Das wollte ich schon immer mal tun. Wollt ihr noch mehr über mich erfahren? Ich denke ich sollte einen Umbruch starten. Texte. Ja. Das hier ist die Geburt der Kategorie ,,Literarische Texte“. Nicht zu fassen: Die Texte werden den Weg in dieses wunderbare Viertel in diese schönste Stadt der Welt beschreiben. Zusammengefasst und ungeschönt kann man sagen: Aus den Texten kann heraus gelesen werden, warum ich Bremen verlassen musste. Immerhin führte all das Desaster dazu, dass ich ein Einhorn wurde.


Zu Hause in der Schanze

Lieber Freund, der du großartige Fotos machst und leider nicht auf meinen Geburtstag warst, diesen Eintrag gibt es nur wegen dir. Und dieses öffentliche Blog-Geständnis auch: ich wohne nicht mehr in einem Hochhaus.

Wozu dann noch dieser Blog (Zur Info: 2011 hieß er „Zu Hause im 10. Stock“, der Name änderte sich aufgrund meines Umzugs innerhalb Bremens dann 2013 zu „Zu Hause im 17. Stock“)? Seitdem ich in Hamburg wohne drängt mich das Bedürfnis nach einem neuen Blog; schreiben was abgeht in der Schanze. Da, wo ich jetzt wohne. Eingedrungen in dass vollkommene it-Gefühl. Die Seele des Hipsters spürend, gerne stylisch lebend, hätte ich jetzt viel oberflächlich Schönes zu erzählen. Ja auch tiefgründig durchdringt mich dieser Umzug auf eine wunderbare Art und Weise.

Ich könnte auch reflektieren. Auf diesem Blog analysieren: warum eher Hipstertum, anstatt ehrliche Nachbarschaftspflege in einem belebten Hochhaus zu betreiben? Die Frage ist schnell beantwortet: ich habe alle Leute im Hochhaus stets gehasst. Das tiefgründige Argument den Blog zu schreiben um Menschen in meinem Haus zu BEschreiben war schlichtweg eine Lüge um die Enge der Bedrängnis zu vertuschen, die die Vahr in mir auslöste. Road to ruin? Ich wollte mir dieses Bremer Viertel cool reden. Cool, dass die Mieten da noch so niedrig waren, dass ich mir ein Leben dort stets leisten konnte. Aber eigentlich wollte doch jeder im Viertel wohnen!? …jeder, der so tickt wie ich, ein bisschen Hipstermäßig. Um das ZU VIEL an Vahr auszugleichen, dass mir meine Herkunft in der Kindheit verabreicht hat.

Nun denn, eventuell werde ich meine Flucht in den neuen Heimathafen Schanze in ein paar Jahren auch als etwas anderes entlarven. Aber jetzt sage ich: Aufladen geht hier besser. Ich gönne mir in Hamburg sozusagen ,,Ostertorsteinviertel“-deluxe. Hier sind die Kneipen geiler, das Bier gnädiger, die Wege anarchischer und die Nutten besser…letzteres bildlich gesprochen. Man fühle ich mich hier gut.

…da fällt mir auf…schon vor vier Jahren postete ich ein schönes Video über meinen neuen Nachbarstadtteil.