Frühling in der Küche

Ein paar Kräuter habe ich schon gekauft. Und das extra Sahnehäubchen sind die Chilli-Pflanzen die ich und Dem gerade züchten.  Gestern gings in den Baumarkt um Aufzuchtserde zu kaufen. Schon seit dem Herbst 2011 freuen wir uns auf das aussähen der Samen. Endlich ist der Frühling da: Es ist warm und hell genug um die kleinen Pflänzchen auf der Fensterbank im Wohnzimmer zu züchten.  Eine alte Plastikwanne von IKEA dient nun als Sprösslingsaufzuchtsstation. Ich habe eine 5 cm dicke Erdeschicht mit Chilli-Samen bestreut, diese platt in den Boden gedrückt und darüber nun erneut eine ca. 1 cm dicke Aufzuchtserdeschicht gestreut. Auch wieder fest angedrückt. Und gegossen! Mal gucken ob sie in zwei Wochen schon sprießen. Die Temperatur von ca. 22 °C sollte geahlten werden. Ich habe nochmal die Heizung angemacht…

Und heir ein paar Frühlingsbilder von meiner neuen Eieruhr und den (etwas älteren) wunderbaren Topflappen die meine begabte Freundin Greta mir gestrickt hat. Sie sind sogar effektiver, besser und hübscher als die Topfhandschuhe von Brax, die ich von Mutti zum Einzug geschenkt bekommen habe. Das beste: Gretas Topflappen sind eigens auf meine Küchenwandfarben abgestimmt, es sind zufällig ihre Lieblingsfarben. Es ist beste Baumwolle benutzt wurden: Widerstandsfähig, fest, sicher sehr hübsch und weich. Danke Greta!

Die Eieruhr gibts übrigens gerade aktuell bei Tschibo. Zuschlagen wenn sie Dir gefällt! Aber:  Da gab es auch im Herbst eine richtig süße, mit einem Reh. Oh toll. Aber die wollte Dem nicht. Naja, den Muffin wollte er auch nicht…aber ich habe ihn einfach gekuft. Er passt perfekt in die Küche. Und für immer wird sie auch nicht hier in der Wohnung verweilen. In meinem Job als Grundschullehrerin ist die Eieruhr manchmal ein geeignetes Mittel um den Kindern ein Zeitgefühl für Arbeitseinheiten zu geben. Sobald ich meine eigene Klasse habe, wird das die Klasseinzimmer-Muffin-Arbeitsuhr. Ich hoffe sie macht so lange mit und gibt nicht den Geist auf. Wenn Du mehr von Grundschullehrerinnen lesen willst – in Blog Form – ist das hier ein Lesepäuschen wert:
http://primimaus.wordpress.com/


Meine Ansicht von Sauberkeit ist dreckig!

Aufräumen finde ich nicht notwendig. Wie sagte meine Freundin Lila letztens am Telefon: Wer eine ordentliche Wohnung hat, hat ein unerfülltes Leben. Damit habe ich mir jetzt bestimmt jede menge Feinde gemacht. Denn vielleicht bist Du ja, weil Du Dich für Wohnblogs interessierst, auch jemand, der seine Wohnung total orgentlich halten kann? Das interessert mich.

Ich aber, ich liebe das Chaos: Ich liebe es in der Küche neue Rezepte auszuprobieren. Ich backe fast jeden Tag neue Kekse, Kuchen, oder Brownies. Auch werden alle Zutaten, die ich noch so finde zu interessanten Kreationen zusammen gewürfelt. Es lebt! Ich lebe! Die Kreativität sprießt nur so. Klar: Eins habe ich schon gelernt: Immer schön den Herd sauber halten, damit man schnell ma was in die Röhre schieben kann, oder die Herdplatten bekochen kann.

Aber der Boden ist nach spätestens einer Woche übersät von tausend verschiedenen Krümelsorten.

Dem würde mich am liebsten gegen eine ordentliche Hausfrauenfreundin eintauchen, wenn er nach einem anstrengendem Tag nach Hause kommt. Und dann platzen wir: Wir streiten uns über die Sauberkeit der Wohnung. Heute hat Dem gesagt, dass die einzige Chance wäre jemanden zu finden, der meinen Suaberkeitsgrad mit mir teilt, ein Messie oder ein extremer Punk wäre. Ja, das höre ich nicht das erste mal! Meine ehemalige Mitbewohnerin und ich hatten da auch zwei verschiedene Meinungen. Und ja, heutzutage habe ich gechnallt, dass meine Ansicht von Sauberkeit wirklich unkonventionell und – ja, man kann es auch präzise ausdrücken – DRECKIG ist. Meine Ansicht von Sauberkeit ist dreckig!

Am liebsten hätte ich eine noch größere Wohnung! Wo neben jeder Wirkungsstätte (Küche, Arbeitsplatz, Fernsehplatz) fette Leinwände liegen würden, wo ich meine kreativen Nebenprodukte verarbeiten könte: Kakaoglasur auf die Leinwand und dazu Nudeln dranwerfen. Und beim fernsehen nebenbei das raufkritzen, was ich gerade sehe, oder den Staub auf die Leinwand kleben, oder voll mit Kleister schmieren und über den Boden mit den verschiedenen Krümelarten ziehen. Oh man, wenn die Welt bloß ein kleines Stüchen mehr so wäre, wie ich sie mir wünsche. Das wäre schön.

Aber was mache ich stattdessen? Anstatt meine Träume zu leben habe ich heute dies gemacht:

Um mir  selbst zu beweisen, dass ich Herrin über Staubflusen und Kekskrümel sein kann, habe ich  – nach Anweisung von Dem – gründlichst geputzt. Oh mein Gott. Ja, ich finde das wirklich schreckilich. Es gibt nichts bescheuerteres für mich, als meine eigene Wohnung zu putzen, wenn ich da keinen Bock drauf habe. Zur Belohnung musste ich mir aber auch was handwerkliches gönnen! Ich habe ein neues winziges Holzregal mit Tonschublade angedübelt (geil, mal wieder die Bohrmaschine in die Hand genommen und die Wand bearbeitet, was für ein mächtiges Gefühl) und das Wohnzimmer umgestellt (Jaja, alle elektrischen Anschlüsse habe ich wieder einwandfrei eingesröpselt nach dem umrücken der halben Wohnzimmer Einrichtung). Geil! Nur den Boden in der Küche konnte ich nicht verlegen (Mama hat mir PVC zum Geburtstag geschenkt). Ich habe zwar alles andere rausgeräumt, aber den Kühlschrank habe ich nicht über die Schwelle in den Flur bekommen.

Wir haben einen neuen wunderbaren rieseigen Haier Kühlschrank mit super Enegieverbrauch und echt geilen Funktionen: Einem Null Grad Fach für Brotaufstrich und ein Gefrierteil mit no frost Funktion, wo sich gar kein Eis bildet! Und er hat sogar Rollen! Da kann man ihn – wenn man denn mal putzt – zum Putzen wegschieben…aber eben über größere Schwellen geht er nicht so einfach rüber.

Und ja, das Wohnzommer habe ich aber umgeräumt bekommen: unsere Mahagonimöbel haben jetzt ein bisschen schöner zusammen gefunden und ich habe endlich den neuen Bezug, den meine Freundin Anna mir mitgebracht hat, aufs Klippan gezogen. Schneeweiß ist er! Danke Anna.

Und jetzt auch nochmal danke Lena! Sie hat mir nämlich dieses exclusivste Möbelstück in der ganzen Wohnung geschenkt: Das geile schiefe mini-Schubladenregal mit Tonschublade! Geil!Passt auch super zu der Lampe, die ich mal aus Marokko importiert habe.

Aber, helf mir weiter! Was soll da rein? Bitte Anregung als Kommentar schreiben!

Jetzt haben wir eine richtige Essecke:

Diese Wachs-Kaktenen habe ich von meiner Freundin Suse zum Geburtstag bekommen:


PS: Ich habe zu meinem Geburtstag von meiner Freundin Greta ein voll geiles Geschenk für die Wohnung bekommen. Was es ist, zeige ich, wenn ich gute Fotos davon machen konnte. Ich verrate schonmal so viel: Nur vom fühlen dachte ich, dass dort Kidnerletzchen drinne wären, die meine zufünftigen Zwillingsbabys zum Füttern tragen könnten. Da ich noch nicht schwanger bin, hat Greta dann schnell gemeint: „So etwas ähnliches“


Entwicklung im Arbeitszimmer

Das Arbeitszimmer, oder auch MEIN Zimmer (hier liegt nämlich auch meine alte Matratze) habe ich am meisten vernachlässigt. Am Anfang. Erst, wo jeder andere Raum fertig war, habe ich mir Zeit für diesen Raum genommen. So wie meine Freundin es mir gesagt hat: „Mein kleiner Spatz, mach Dir keine Sorgen, der Raum, den man zuerst vernachlässogt, ist der, für dem man sich später extra viel Zeit nimmt und Mühe gibt!“

Sie hatte Recht!

Jetzt fühle ich mich sehr wohl. Ich habe hier und da kleine Akzente gesetzt und ich bin froh – auch jetzt gerade – hier in meinem extremen Zimmer zu sitzen. Es ist verspielt und vor allem: PINK! Hier werde ich meine Master-Arbeit schreiben. Ich richte mir den Abreitsplatz so ein, wie er mir gefällt. Ich habe hier Bilder aufgehangen, die ich mir sleber gekauft habe, oder die mir Freunde zur Einweihung geschenkt haben („home is where ❤ is“ zum Beispie, haben mr Freunde in Anlehnung meines lieblings-Blogs geschenkt).

Die Lampe habe cih für 20 Euro (ich glaube ich habe sie sogar noch runter gehandelt später) auf dem Flohmarkt in Berlin Mauerpark geholt. Die Farben harmonieren.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mir jemals so ein krasses Zimmer, mit so intensiven Farben gestalten würde. Früher war cih ein Pastell-Ton Fan. Aber cih habe mcih getraut dicker aufzutragen. Und ich muss sagen; es erfrischt mich jeden Tag aufs neue. Mal gucken, wann der Effekt nachlässt?! Und was ich dann wieder neues mache? Vielleicht komme ich ja auch irgendwann einmal zur Ruhe? …in meinem Zimmer und meinen Einrichtugnsplänen zumindest 😉

Ich habe hier übrigens bewusst auf Fotos von meiner Familie verzichtet. Denn hier zählt: Träumen! Keine Ablenkung. Zukunft! Keine Vergangenheit und Besinnung auf die grundlegende Plattform. Hier gibt es: abheben und schweben, nach den Sternen greifen und an Neues denken.

Da ich aber nicht allzu herzlos und Zukunftsorientiert bin, gibt es natürlich auch eine Ahnenecke in unserer Wohnung. Gleich,w enn man reinkommt!!! Ich bin froh diese Fotos aus wohlfühl-auffang-Begrüßung zu haben, wenn ich nach Hause komme. Da weiß man wo man herkommt und wo man hingeht. Hier hängen die Fotos von den Familienmitgliedern von DEM und mir. Ich hoffe man erkennt niemanden richtig. Darum habe cih ein unscharfes Foto gewählt. Aber ich finde die Anordnung auch gut: zusammenhängend und individuell.

So sieht unser Eingangsbereich (Flur) aus. Ich träume immernoch davon, dass ich die goldene Fließ-Tapete von POCO kaufe und die Wand der Ahnengalerie ein bisschen burlesque in Szene setze.


Impressionen

Nach unserer Einweihungsfeier gab es viele Geschenke für den Haushalt und damit ein paar Impressionen mehr…und endlich mit meiner richtigen Kamera fotografiert…und nicht mit Handy-Cam:


Meerscheinchengehäge und Gummistiefel

Von vielen Leuten habe ich ganz tolle Einweihungsgeschenke bekommen. Um nur eine kleine Auswahl zu zeigen: Von meiner Freundin habeich ein super tolles Meerscheinchengehäge bekommen! Das steht im Wohnzimmer (heutzutage sind shcon Bilder an der Wand über dem Käfig) Meine beiden Meerscheinchen fühlen sich sehr wohl dort!

Und von meiner Mutter habe ich sehr schöne und bequeme Gummistiefel bekommen! Danke Mama!


Ein Herz in der Küche!

Erstmal sehr ihr hier noch dir fertige Küche und dann die Bohrung für die Schnurhalterung des Rollos. Nicht so langweilig zwei Schrauben uzm rumwickeln, das fand ich hässlich und gewöhnlich. Nein, ich habe spontan eine Herzform in die Wand gedübelt 🙂

Noch am streichen…

Fertig zum Einrichten!

Das sieht doch langweilig aus da oben, zwei Schrauben, damit man dort das Band rumwickelt…da musste was anderes her:


Die Kuh ist übeigens die Kochschürze, die DEM von meiner Mutter als EInzugsgeschank bekommen hat!

Ein Herz!